Empfangen Sie DRM

mit dem AOR AR-5000

DRM mit Dream

Was ist DRM ?

Dazu wurde viel geschrieben. Nur kurz: Digitales Radio über die Lang- Mittel- und Kurzwelle. Rauschfrei, kein Fading, gute UKW-Qualität. Mehr Info dazu unter www.drm-info.de/.

Es ist sehr einfach:

Sie benötigen: Einen AR-5000, einen Mini-DIN-Stecker, einen 3,5-mm-Klinkenstecker Stereo, etwas einadrig abgeschirmtes Kabel, einen PC mit Soundkarte, der schneller als 1 GHz getaktet ist.

Vom Demodulatorausgang (Buchse ACC1 vorn auf der Frontplatte) legen Sie ein abgeschirmtes Verbindungskabel zum Line-In-Eingang der Soundkarte des PC. Das war schon die Hardware!

Laden Sie sich den aktuellen Sendeplan von www.drm.org. Die Sendezeiten dort sind in UTC angegeben.

Laden Sie sich das Dekodierprogramm "Dream" aus dem Internet. Suchen Sie in einer Suchmaschine z.B. nach "Dream.zip" und "DRM".

Installieren und starten Sie das Programm. Der PC sollte schneller als ein GHz sein. Windows 98, ME, 2000 oder XP sind ok.

Stellen Sie Ihren AR-5000 auf USB und die IF-Bandbreite auf 30 KHz. Ziehen Sie von der angegebenen Sendefrequenz des DRM-Senders 10 kHz ab oder addieren 10 kHz. Das Ergebnis stellen Sie am VFO des AR-5000 ein. Bei z.B. 3995 kHz (Deutsche Welle) also 3995 - 10 = 3985 kHz oder 3995 + 10 = 4005 kHz. Aktuell werden Sie vermutlich einen anderen DRM-Sender als Beispiel nehmen müssen. Was besser ist, hängt davon ab, wie die benachbarten Frequenzen belegt bzw. frei sind. Sie können auch bis zu 12 kHz subtrahieren bzw. addieren. Dream stellt sich automatisch darauf ein.

So wie in der obigen Abbildung sollte das Empfangsspektrum aussehen: Eine 10 kHz breites Signal, dass sich deutlich von der Umgebung abhebt. Zeigt das Spektrum rechts oder links befindliche Pfeifstellen zu nahe am Nutzsignal, kann Dream nicht dekodieren.

Tipps:

Das DRM-Signal ist 10 khz breit, in der beschriebenen Konfiguration ist das ZF-Filter aber wesentlich breiter. Daher müssen die Nachbarfrequenzen des zu empfangenen DRM-Senders möglichst frei sein. Da dies nur für einige DRM-Sender gilt, wird man nicht alle DRM-Sendungen hören können, insbesondere nicht die aus dem dicht belegten 49-m-Band.

Sieht man im Spektrum Pfeifstellen oder einen banachbarten analogen Sender, kann man durch langsames Drehen au VFO um bis zu max. 2 kHz das Spektrum nach rechts oder links verschieben. Damit geht man möglicherweise kleinen Störern aus dem Weg.

Beachten Sie: Wenn Sie z.B. auf 3995 tagsüber prima Empfang haben und abends nicht mehr oder ständige Aussetzer zu hören sind, so liegt das an den Ausbreitungsbedingungen der Kurzwelle. Abends öffnet sich das Band und es können weit entfernte (analoge) Sender den Empfang stören, die tagsüber nicht zu empfangen sind (Tagdämpfung der Kurzwelle)


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Copyright Michael Wöste